Riesentorten

Bäckerei - Konditorei

Hermann Tombrink

Riesentorten

 

Auf besonderen Wunsch eines Autohauses, fertigen wir eine Torte Ihres neuen Modells:

 

Die Torte war über 1,50 m lang, entsprach ca. 35 normal großenTorten und war nicht nur der Hingucker des Tages

sondern auch eine Gaumenfreude, da sich jeder Besucher des Autohauses ein Stück der Leckerei abschneiden durfte

 

Sie haben ein Jubiläum - kein Problem

auch die Presse hat bereits über uns berichtet:

 

VON MIRCO MOORMANN

Konditor Hermann Tombrink aus Aschendorf fertigt originelle Torten in Handarbeit. Drei bis vier Torten macht der 46-Jährige pro Woche – und das zusätzlich zum normalen Geschäft.

Aschendorf - In der Konditorei von Hermann Tombrink in Aschendorf ist es laut. Ein riesige Rührmaschine, die auf dem Boden befestigt ist, schlägt Buttercrème. Auf der Edelstahl-Arbeitsfläche liegen mehrere Stücke Biskuitteig. „Draus wird gleich eine Torte“, sagt Tombrink – und macht sich ans Werk. Mit sicherer Hand wird die Buttercrème – wie Tombrink betont ist es italienische Crème, die ist leichter als die deutsche – auf die Böden verteilt. „So bekommt die Torte Halt, und schmeckt auch gut“, sagt Tombrink und lächelt. Der 46-Jährige ist mit Leib und Seele bei der Sache. Zur Crème wird noch ein Preiselbeergelee gegeben. „Eine fruchtige Note ist immer gut.“ Am Ende sind drei Kuchenteile in unterschiedlichen Größen fertig. „Daraus wird nun eine Ice-Age-Torte“, sagt der Konditor und Backermeister.

Doch vorher muss er die Biskuitböden noch überziehen. Dazu wird Fondant genutzt. „Das besteht aus Puderzucker und Sirup“, erklärt Tombrink. Mit kräftigen Bewegungen rollt er einen millimeterdünnen Teig, der anschließend über die Teile gelegt wird. „Jetzt muss ich aufpassen, dass keine Luftblasen unter dem Fondant entstehen“, sagt Tombrink und streicht die Oberflächen glatt. Anschließend werden die drei Teile, die im Endeffekt einen Eisberg bilden sollen, zusammengefügt. Um den Eiszeit-Charakter noch hervorzuheben, bedient sich Tombrink eines Tricks: Mit einer Airbrush-Pistole sprüht er blaue Lebensmittelfarbe auf die noch weiße Oberfläche der Torte. „So entsteht ein Wasserfall“, sagt der gebürtige Aschendorfer, der seit 25 Jahren die Bäckerei an der Großen Straße in sechster Generation führt.

Zum Abschluss setzt Tombrink noch seine „Hauptdarsteller“ auf die Torte: Mammut „Manni“, Riesenfaultier „Sid“ und Rattenhörnchen „Scrat“ mit seiner heiß geliebten Eichel, die ihm im Film stets abhandenkommt. Nachdem alles an seinem Platz ist, muss die Torte noch zwei Stunden in die Kühlung. Dann ist sie verzehrfertig. „Insgesamt benötige ich vier Stunden für eine Torte“, so Tombrink. „Für eine normale Torte brauche ich etwa 15 Minuten“, fügt er hinzu. Drei bis vier Torten werden pro Woche bei ihm in Auftrag gegeben. „Die werden dann nach dem Hauptgeschäft am Nachmittag gemacht“, sagt Tombrink, für den die Nacht immer um kurz nach drei Uhr vorbei ist. „Die Leute kommen mit Fotos von Autos, einer Schultüte oder einem Firmengebäude zu mir – und ich mache daraus dann die Torte.“

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Mittwoch, 22. Oktober, im General-Anzeiger.